Meine Projekte

Viele meiner Projekte haben mit Neugier angefangen: etwas haben wollen, etwas besser machen wollen oder einfach verstehen wollen, wie Dinge funktionieren. Oft ging es dabei nicht nur ums Ergebnis, sondern vor allem darum, selbst mit anzupacken, zu lernen und Stück für Stück etwas Eigenes zu erschaffen.

Diese Seite zeigt einige der Projekte, die mich über die Jahre geprägt haben – von ersten handwerklichen Arbeiten über eigene Bikes und PCs bis hin zu Fahrzeugen, Technik und meinem ersten eigenen Server. Viele Details ergänze ich nach und nach, aber schon jetzt geben diese Projekte einen guten Einblick in das, was mich ausmacht.


Longboard selbst gebaut

2011

Eines meiner ersten größeren Projekte war ein selbst gebautes Longboard. Ich wollte damals unbedingt ein eigenes Board haben, und mein Vater hat mich dabei unterstützt, diesen Wunsch nicht einfach nur zu kaufen, sondern selbst umzusetzen.

Gemeinsam haben wir mehrere Holzschichten in eine Form gepresst und daraus das Board ausgesägt. So entstand eine längliche Long-Distance-Form mit leichter Nase und einem passenden Heck, sodass die Rollen sichtbar waren, aber das Board genug Freiraum hatte. Die Oberseite hatte zwei Streifen und eine Grifffläche aus einer sandigen Struktur mit schwarzem Harz. Auf der Unterseite hatte meine Schwester ein Graffiti mit meinem Namen gestaltet. Farblich war das Board vor allem in Grün und Schwarz gehalten – mit schwarzen Achsen und grünen Rollen.

Irgendwann ist das erste Board kaputtgegangen. Danach habe ich ein vorgefertigtes Deck gekauft, die guten Achsen übernommen und das neue Board selbst gestaltet. Darauf habe ich das Logo von twenty one pilots gemalt. Dieses Board habe ich bis heute noch.

[Bildidee: Illustration oder altes Foto eines selbst gebauten Longboards in Grün/Schwarz mit Graffiti-Unterseite]
[Optional ergänzen: Maße, Holzarten, Rollen/Achsen, aktuelles Bild des späteren Boards]


Mein erstes Fahrrad umgebaut

2013

Mein erstes eigenes Fahrrad war ein Bulls Fully. Ursprünglich war es schwarz, aber zusammen mit meinem Vater habe ich es in RAL 3000 umlackiert, um ihm einen auffälligeren und individuelleren Look zu geben.

Da ich schon damals Downhill-Bikes spannend fand, habe ich mir außerdem eine Zoom-Downhill-Gabel geholt, um dem Rad einen deutlich sportlicheren Charakter zu geben. Dieses Fahrrad war für mich ein erster Schritt in Richtung Individualisierung: nicht einfach fahren, sondern umbauen, verbessern und an den eigenen Geschmack anpassen.

Später habe ich den Rahmen verkauft, um mit den gesammelten Teilen mein erstes komplett eigenes Fahrradprojekt aufzubauen.

[Bildidee: Vorher-Nachher-Vergleich des Bulls-Fullys in Schwarz und später in Rot]
[Hier Bild vom Bulls-Fahrrad einfügen]


Mein erstes Fahrrad selbst aufgebaut

2015

2015 habe ich mein erstes eigenes Fahrrad auf Basis eines Specialized Big Hit 3 FSR aufgebaut. Dabei habe ich einige Teile vom vorherigen Bulls übernommen und den Rahmen in Rot pulverbeschichten lassen. So entstand ein Rad, das optisch klar, schlicht und kompromisslos in Rot und Schwarz gehalten war.

Nach und nach habe ich das Bike mit den Komponenten ausgestattet, die ich mir vorgestellt hatte: SRAM-Bremsen mit 200 mm vorne und 180 mm hinten, eine SRAM-Schaltung als 1×12-Setup und ein Kettenschutz am vorderen Ritzel. Um den Hinterbau dort zu schützen, wo die Kette läuft, habe ich einen alten Fahrradschlauch am Rahmen befestigt – eine einfache, aber effektive Lösung.

Später kamen weitere Upgrades dazu: zuerst ein Marzocchi-Dämpfer mit 243 mm, später auch eine Marzocchi Bomber-Gabel, weil mir die ursprüngliche Zoom-Gabel auf Dauer nicht mehr ausgereicht hat. Ich bin das Fahrrad mehrere Jahre gefahren, bis ich mich nach vielen Stürzen und Erfahrungen dazu entschieden habe, es zu verkaufen.

Mit dem Geld habe ich mir damals etwas ganz anderes erfüllt: meinen ersten richtigen PC mit zwei Monitoren statt einem Fernseher.

[Bildidee: Detailaufnahme eines rot-schwarzen Downhill-Bikes, Fokus auf Rahmen, Gabel und Bremsanlage]
[Optional ergänzen: genaue Teileliste, weitere Bilder, Trails oder Einsatzorte]


Mein erster selbst gebauter PC

2015

Mein erster „echter“ PC war für mich ein großer Schritt. Vorher hatte ich nur einen Laptop, der nie wirklich zuverlässig funktioniert hat. Also habe ich angefangen, mir Stück für Stück meine erste eigene Konfiguration zusammenzustellen.

Verbaut waren ein Intel i5, ein ASUS-Mainboard und 16 GB DDR3-RAM. Später kamen eine 1-TB-HDD und eine GTX 1050 Ti dazu. Dieser PC war bis etwa 2020 mein Hauptsystem und hat mich in vielen Bereichen begleitet – beim Spielen, beim Ausprobieren und vor allem beim Verstehen.

Besonders interessiert hat mich damals, wie Spiele technisch funktionieren. Ich habe viel mit Themen wie Speicherwerten, Cheat Engine und RAM-Manipulation experimentiert – nicht nur, um Dinge freizuschalten, sondern vor allem, um zu verstehen, wie Spiele intern aufgebaut sind. Gerade dieses technische Auseinandernehmen und Analysieren hat früh mein Interesse an IT und Entwicklung geprägt.

[Bildidee: Schlichter PC-Aufbau mit offener Seitenwand oder ein Arbeitsplatz-Setup aus der Zeit]
[Optional ergänzen: Komponentenliste, erstes Gehäuse, erste Spiele/Software-Projekte]


Mein erster Gaming-PC

2020

Mit meinem ersten Ausbildungsgehalt habe ich mir 2020 meinen ersten richtigen Gaming-PC aufgebaut. Das war für mich ein besonderes Projekt, weil es nicht nur um Leistung ging, sondern auch darum, mir mit eigener Arbeit etwas aufzubauen, das ich schon lange haben wollte.

Das System bestand unter anderem aus einem be quiet! Pure Base 500, 16 GB Corsair Vengeance RAM, einem AMD Ryzen 9 3900X und einem be quiet!-Netzteil. Die GTX 1050 Ti aus dem vorherigen PC habe ich zunächst übernommen, bevor ich 2021 auf eine RTX 3060 Ti gewechselt bin.

Auch rund um den PC hat sich vieles weiterentwickelt: Aus No-Name-Peripherie wurden mit der Zeit eine Logitech G915, eine G502 Wireless und ein Logitech G Pro X Headset. Meine zwei Samsung-Monitore waren lange treue Begleiter, bis ich mir später mit meinem neuen Job einen weiteren Traum erfüllt habe: einen 49-Zoll-OLED-Monitor von Philips.

Der PC begleitet mich bis heute – nicht nur zum Spielen, sondern auch als Arbeitsgerät, Bastelplattform und technisches Herzstück vieler weiterer Projekte.

[Bildidee: Cleanes Desk-Setup mit ultrabreitem Monitor, Tastatur und PC im Fokus]
[Optional ergänzen: aktuelles Setup, alte und neue Konfiguration im Vergleich]


Mein erstes Motorrad

2022

Mein erstes Motorrad war eine Kreidler 125 Supermoto mit Monster-Decals. Dieses Motorrad bedeutete für mich vor allem Freiheit. Zum ersten Mal nicht mehr auf den Bus angewiesen zu sein, spontan losfahren zu können und einfach unterwegs zu sein, war etwas Besonderes.

Ich bin mit der Maschine fast 8.000 Kilometer gefahren und habe jede Fahrt genossen. Sie war laut, charakterstark und hatte definitiv ihren eigenen Stil. Gerade solche Fahrzeuge bleiben nicht wegen Perfektion in Erinnerung, sondern wegen der Geschichten, die man mit ihnen erlebt.

Natürlich blieb auch hier nicht alles problemlos: Nach einer Fahrt meines Cousins kam es zum ersten Motorschaden, und ich habe rund zwei Monate gebraucht, um die Ventile wieder richtig einzustellen. Die beschädigten Teile hängen heute noch bei mir zu Hause – als Erinnerung an das Projekt. 2025 kam dann der nächste große Defekt: Das Getriebe platzte, das Öl war innerhalb weniger Sekunden weg, und am Ende musste ich die Maschine aus Frust und Kostengründen verkaufen. Angesichts von Gabel, Reifen, Bremsen und dem allgemeinen Zustand war das am Ende die vernünftigste Entscheidung.

[Bildidee: Supermoto mit auffälligen Decals, Werkstattbild oder defekte Motorteile als Erinnerung]
[Optional ergänzen: Kilometer, Umbauten, Lieblingsstrecken]


Mein erstes Auto gekauft und mit repariert

2022

Mein erstes Auto war ein VW Polo 6N2 in Silber. Gekauft habe ich ihn schon etwa einen Monat vor meinem 18. Geburtstag. Gemeinsam mit meinem Vater habe ich an dem Wagen gearbeitet und unter anderem die Schweller geschweißt.

Der Polo war kein perfektes Auto – gerade deshalb ist er mir in Erinnerung geblieben. Er hatte ein Schiebedach, war auf seine eigene Art charmant und machte beim Fahren Spaß. Besonders lustig war, dass man nie ganz sicher war, in welchem Gang man gerade war, weil der Schaltknauf immer wieder in die Mitte zurücksprang.

Lange geblieben ist er allerdings nicht. Der Arbeitskollege meines Vaters, von dem ich den Polo gekauft hatte, hatte noch einen grünen Mazda MX-5 NBFL, der mich direkt begeistert hat. Also habe ich den Polo recht schnell wieder verkauft und den nächsten Schritt gemacht.

[Bildidee: Silberner Polo in der Einfahrt oder Werkstatt, gern mit sichtbaren Gebrauchsspuren]
[Optional ergänzen: Kaufpreis, Reparaturen, erstes eigenes Schrauberprojekt am Auto]


Mein erstes Auto restauriert

Mazda MX-5 NBFL 1.6, Baujahr 2001

Der Mazda MX-5 NBFL in Piniengrün 18J ist bis heute eines meiner wichtigsten Projekte. Das Auto hatte von Anfang an Charakter, aber auch viel Arbeit vor sich. Die Längsträger waren durchgerostet, also habe ich sie neu eingeschweißt. Danach war das Auto wieder fahrbereit – und direkt ein Stück mehr mein eigenes.

Als ich den Wagen angemeldet hatte, bin ich noch am selben Tag mit meiner Freundin eine Runde gefahren. Im Januar 2023 hatte ich damit dann auch meinen ersten Unfall. Stoßstange und Motorhaube wurden beschädigt, konnten aber zum Glück ersetzt werden.

Im Laufe der Zeit habe ich das Auto immer weiter nach meinen Vorstellungen aufgebaut. Es bekam ein V-Maxx-Gewindefahrwerk, wurde rund 8 cm tiefergelegt und stand damit optisch deutlich stimmiger da. Dazu kamen Mazdaspeed-Felgen in 16 Zoll mit 205/45er Bereifung sowie später Distanzscheiben: hinten 25 mm pro Seite, vorne 20 mm.

2025 bin ich mit dem MX-5 meinen ersten großen Roadtrip gefahren – über die Côte d’Azur bis nach Rapallo und Portofino. Diese Reise hat meine Verbindung zu dem Auto noch einmal verändert: Es ist längst nicht mehr nur ein Fahrzeug, sondern ein Projekt mit Geschichte und gleichzeitig ein Stück Freiheit geworden. Aktuell arbeite ich daran, die hinteren Kotflügel neu zu schweißen, da sie stark verrostet waren.

[Bildidee: Grüner MX-5 vor schöner Landschaft oder in der Werkstatt beim Schweißen]
[Optional ergänzen: Roadtrip-Fotos, Umbauten, Schweißarbeiten, Felgen-Details]


Mein erster eigener Cloud-Server

[Jahr ergänzen]

Dieser WordPress-Server ist mein erster eigener Cloud-Server. Zuvor hatte ich bereits einen einfachen VPS genutzt, der im Grunde nur als Proxy diente, um Traccar-Daten an meinen Raspberry Pi weiterzuleiten. Mit diesem Projekt bin ich jetzt den nächsten Schritt gegangen: weg von einer rein funktionalen Lösung hin zu einem eigenen System, auf dem ich meine Inhalte, Ideen und Projekte selbst aufbauen und veröffentlichen kann.

Gerade deshalb ist diese Website für mich mehr als nur eine Homepage. Sie ist ein weiterer Meilenstein in einer langen Reihe eigener Projekte – und gleichzeitig ein Ort, an dem in Zukunft noch viele weitere dazukommen werden.

Ich bin gespannt, was hier noch entsteht.

[Bildidee: Screenshot vom Server-Setup, Terminal, Hosting-Dashboard oder WordPress-Backend]
[Optional ergänzen: verwendeter Server, Hosting, Docker, Domains oder geplante Dienste]


Weitere Projekte

Neben den größeren Projekten gibt es viele weitere Dinge, die mich in den letzten Jahren begleitet haben. Einige davon sind kleine Einzelprojekte, andere wachsen bis heute weiter:

  • WLED mit ESP32 eingerichtet und mit einer LED-Leiste umgesetzt
  • Holzhängematte aus Fichtenbalken gebaut und das Netz selbst gehäkelt
  • Chilis gezüchtet, von Habanero Yellow über Carolina Reaper bis zu aktuellen Sorten wie Aurore, Cherry und weiteren Pflanzen
  • Aus einem alten Tisch ein Regal für mein Schlafzimmer gebaut
  • Eine 5.1-Surround-Anlage für mein Wohnzimmer geplant, verkabelt und aufgebaut
  • Mit einer geschenkten Nikon D200 in die Fotografie eingestiegen, inzwischen mit Tamron 18–270 mm und CPL-Filter
  • Erste Schritte in der Sternfotografie, aktuell noch auf der Suche nach einem besseren Objektiv
  • Verschiedene Zimmerpflanzen gepflegt und über die Zeit immer weiter ergänzt
  • Reisen, die mich geprägt haben, unter anderem nach Marbella, Kreta, Rhodos, Antibes, Rapallo, Barcelona, London, in die Dolomiten und an viele weitere Orte

[Bildidee: Collage aus kleinen Projektfotos – Technik, Reisen, Pflanzen, Werkstatt, Fotografie]

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